| Unsere ganze Familie war die letzten Jahre zusammen im Ferienlager. Dazu
gehört neben den Eltern auch meine Schwester Heike. Da kam es vor, dass wir uns ein paar Lieblingskinder zu Besuch nach Hause
eingeladen haben.
Das 1. Treffen war ungefähr 1976, da hatten meine Eltern Gabi
eingeladen. Sie war so alt wie ich: 13/14. |

Lutz, Gabi, Heike, Mutti 1976 |
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1981 kamen Kathrin
und Astrid zu Besuch in unsere Wohnung. Weiterhin sitzt meine Schwester Heike
auf dem Bild. |
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Auch Heike hatte sich Besuch eingeladen: Kerstin Rößger. |
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In der Schrankwand bei meinen Eltern:
- Die Spieldose habe ich 1976 von meinem Ferienlager in Moskau
mitgebracht.
- Das Radio Rema Andante haben wir 1979 in Torgelow im Konsum gekauft.
- Den Fernseher Colortron 3000 haben wir 1980 in Torgelow im Konsum
gekauft, für über 6000 Mark.
Der Fernseher wurde 2006 ins Museum gegeben, das Radio steht immer noch
dort. Nur das Haus ringsrum wurde 2002 "vom Markt genommen".
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Wenn man den Deckel von der Spieldose nimmt, sieht man darin nicht nur
Rubel und Kopeken liegen, sondern auch Astrid und Kathrin Schwanensee
tanzen. Die sowjetische Spieldose spielt dieses Musikstück per Hardware,
zum aufziehen.
Kathrin war in einer Kindertanzgruppe, die beim Brückenmännchen
auftrat. Das habe ich mir im Kulturpalast Dresden dann noch viele Jahre
(etwa 20) angesehen.
Astrid fing später auch mit Ballett an, und mit Pferden, und hatte deshalb
viele Jahre (etwa 26) keine Zeit mehr mir Briefe zu schreiben.
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| Im Kinderzimmer, das ich mit meiner Schwester teilte: Über meinem Bett hing
ein Tuch vom Jugendfestival der FDJ, 2 Poster aus dem Westen, 2
Fotos von mir selbst fotografiert und vergrößert auf 24 * 30 cm. Dazu
wurde bei Bedarf aus dem Klo eine Dunkelkammer gemacht. |
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| Mein Basteltisch war das wichtigste im Kinderzimmer.
Schalter, Taster, Lampen und Relais. Kabel mit mindestens 20 Drähten. Von
der Küche über die Stube und den Flur ins Kinderzimmer und durchs
Fenster in den Garten. Logik wurde mit der Feile und dem Lötkolben
hergestellt. Für die Ewigkeit. Ich war Lehrling
für mechanische und elektrische Sicherungsanlagen - bei der Reichsbahn.
Telefonieren konnte man von hier in die Küche und den Garten. Bis
diese Wohnung einen Festnetz Telefonanschluß bekam, dauerte es noch 16
Jahre.
Ob sich mein Besuch dafür interessiert hat? |
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Zum Abendessen denke ich darüber nach wie es weiter geht - anstatt zu essen?
Auf jeden Fall saßen wir ein paar Monate später zusammen im Zug nach
Torgelow, Astrid und ich.
Dazwischen haben wir uns weiter Briefe geschrieben. Die habe ich noch,
aber seit 26 Jahren nicht gelesen. Gut dass es keinen Computer gab. E-Mails
hätten das nicht überstanden.
Mit Kathrin habe ich 1981 gelegentlich telefoniert, wenn ich im Gelände der
Reichsbahn ein Telefon fand mit Drähten dran.
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